Unsere Bildung bröckelt

Die Coronakrise hat auch in Geseke einige Probleme in den Fokus gerückt. 

Digitalisierung ist in aller Munde. Eine zeitgemäße technische Ausstattung unserer Schulen sollte aus unserer Sicht selbstverständlich sein. Aber wem ist damit geholfen, wenn der Regen durchs Dach auf die neuen Tablets tropft? 

Richten wir unseren Blick lieber auf den baulichen Zustand der Geseker Schulgebäude. Zu lange hat man an der Idee festgehalten, die Sanierung der Schulen mit eigenen Kräften umzusetzen. Drei Jahre Hängepartie, um dann ein externes Fachbüro mit der Planung zu beauftragen. 


Blickpunkt Geseke: Schule, Sport und Kultur

Soll das so weitergehen?

Und wie lange hängen eigentlich noch die Sicherungsnetze am Gymnasium?

Auch bei den Jüngsten zeigt sich, warum zögerliches Handeln Probleme stetig verschärft. Nicht erst seit diesem Jahr gibt es zu wenige Kindergartenplätze in Geseke und seinen Ortsteilen. Da hilft auch kein Rechtsanspruch. 

Der Übergangskindergarten an der Mühlenstraße ist eine gute, aber auch dringend erforderliche Notlösung. Der geplante Neubau in der Nähe des Freibades ein Muss. Ob die angekündigten 75 Plätze reichen, darf man bezweifeln. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Wirklichkeit alle Planungen überholt.